Gegen den Strom

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Gegen den Strom Titelbild

Gegen den Strom basiert auf Emmy Arnolds autobiografischen Notizen über die ersten Jahre des Bruderhofs.


Nur selten wird heutzutage über „Freude“ geredet. Emmy Arnolds Erinnerungen strahlen genau das aus: Freude am Leben und einen unerschütterlichen Optimismus, der auf dem Glauben gegründet ist. In einem Genre, das überquillt von schmuddeligem Sex und dysfunktionalen Beziehungen bietet die Autorin ein erfrischendes Zeugnis von einem harten Leben, das erfolgreich durchlebt wurde, von Menschen, die trotz ihrer Schwächen und den turbulenten Zeiten zusammen kamen, um Freiheit, Vertrauen und Einheit zu finden.

In der tumulthaften Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wandten sich tausende junger Menschen von den sozialen Konventionen ihrer Elterngeneration ab und verließen die Großkirchen, um auf neuen Pfaden nach Freiheit, Gerechtigkeit, Natur und Gemeinschaft zu suchen. Man traf sich zum gemeinsamen Wandern und Arbeiten, und in ländlichen Gebieten entstanden über das ganze Land verstreut hunderte von alternativen Siedlungen, Gemeinschaften und Schulen. Aber nur wenige Jahre später gelang es dem Nationalsozialismus, sich nahezu der gesamten Jugendbewegung zu bemächtigen.

Gegen den Strom erzählt die Geschichte des Bruderhofs, einer kleinen Gemeinschaft, die weder im Nationalsozialismus aufging noch von ihm ausgelöscht wurde. Alles begann 1920, als die Autorin gemeinsam mit ihrem Mann, einem damals deutschlandweit bekannten Publizisten und Vortragsredner, das reiche Berlin-Steglitz verließ, um ein neues Leben anzufangen. Dies ist ihre eigene, unumwunden erzählte Geschichte, die Geschichte eines Abenteuers, das gewagt und durchgeführt wurde, trotz Armut, Verfolgung, Zweifel und betrogenem Vertrauen. Durch alle Höhen und Tiefen blieb Arnold fest in ihrem Glauben, dass wir uns befreien können von Machtstrukturen, Gier und Ungerechtigkeit, die uns trennen.


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