Sannerz-Bruderhofhaus • Sannerz, Hessen

Kontaktinformationen

Sannerz-Gemeinschaft
Lindenstraße 13
36391 Sinntal-Sannerz
Deutschland
Tel: 06664 402498
E-Mail:  sannerz@bruderhof.com

Gegründet: 2002

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Besuchsanfrage

Über uns:
In unserem Haus begann im Jahr 1920 die Bruderhofbewegung. Wir haben uns sehr gefreut, als wir 2002 das Haus kaufen konnten. Die Gegend zu sehen, in der die ersten Jahre unserer Bewegung stattfanden, ist für uns ein bewegendes Erlebnis. Hier fanden die Pfingsttreffen der Jugendbewegung statt, das Ringen um ein friedliches Miteinander und die intensiven Erwartungen und der Enthusiasmus für eine neue Art, den Glauben an Gott praktisch umzusetzen. Durch den Erwerb des Hauses haben Bruderhofmitglieder aus aller Welt nun die Möglichkeit, sich bei Besuchen hier neu inspirieren zu lassen. Zur Zeit bietet dieser Standort vor allem jungen Menschen eine Heimat, die an nahegelegenen Universitäten studieren, eine Ausbildung machen oder sich ehrenamtlich engagieren. Einige unserer Azubis besuchen Berufsschulen in Schlüchtern, Fulda, Gelnhausen und Frankfurt, wo sie ein breites Feld an Berufen wie Landwirt, Metzger, Dachdecker, Schuhmacher oder Buchhalter erlernen.

Setting:
Auf unserem Grundstück sind zwei Häuser, ein großer Hof, ein Garten und einige Obstbäume. Es befindet sich am Rand des kleinen Ortes Sannerz, umgeben von Hügeln, Äckern und Buchen- und Kiefernwäldern. Es gibt viele Wanderwege und drei Burgen sind zu Fuß zu erreichen, ebenso wie die Steffanskuppe, einer Hügelkuppe, die für ihre einzigartigen Bäume und Blumen bekannt ist. Nur zehn Minuten Fahrt von uns entfernt ist Steinau, der Geburtsort der Gebrüder Grimm.

Kontakt mit Nachbarn:
Wir nehmen an den Feiern, Märkten und Musikaufführungen im Ort selbst und in den örtlichen Schulen, Kirchen und Burgen teil, manchmal helfen wir bei der Durchführung. Dadurch ergeben sich oft Möglichkeiten, mit den Menschen in der Umgebung Kontakte zu knüpfen. Ein wichtiger Teil unseres Tagesablaufs sind ehrenamtliche Tätigkeiten. Wir helfen bei der hiesigen Tafel mit und besuchen Nachbarn, die nicht mehr aus dem Haus gehen können.

Sehenswert:
1920 unterschrieben die Mitbegründer des Bruderhofs, Eberhard und Emmy Arnold, eine zehnjährige Pacht für das Haus, in dem wir heute wieder wohnen. Sie zogen innerhalb von fünf Monaten ein: Ein Raum nach dem anderen. 1927 war das Haus bereits zu klein für die schnell wachsende Gruppe, so dass alle Mitglieder in ein größeres Gehöft in der einige Kilometer entfernten Hohen Rhön umzogen. Das Haus wurde bis 1979 weiterhin vermietet, obwohl es von 1940-41 von der 9. Infanterie-Division der Wehrmacht als Quartier benutzt wurde. 1945-46 wohnten hier amerikanische Soldaten.

Einige derzeitige Bewohner beschreiben ihr Leben im Sannerz-Bruderhofhaus:
Mark A

Mark: Ich bin 21 Jahre alt und lebe seit fast drei Jahren hier in der Sannerzgemeinschaft in der Nähe von Fulda. Im ersten Jahr habe ich die Sprache gelernt und jetzt habe ich eine Lehre im Maschinenbau begonnen. Unsere Gemeinschaft ist nach dem kleinen Ort am Fuße der Rhön benannt, wo 1920 unsere Gemeinschaftsbewegung ihren Anfang nahm. Das ist eine Sache, die ich hier interessant finde: Viele der Wurzeln unserer Gemeinschaft sind hier in der Gegend. Natürlich liebe ich auch die deutsche Kultur und das deutsche Essen. Zu meinen Lieblingsevents hier in Sannerz gehören die gemeinsamen Gottesdienste mit der Ortsgemeinde. Es ist gut, mit anderen Menschen über wichtige internationale Themen diskutieren zu können, aber auch über die Antwort und die Hoffnung, die uns Christen gegeben wird, zu sprechen und so einander Kraft und Mut zu geben.

Miriam Fransham

Miriam: Mein Mann Steve und ich leben in einer Lebensgemeinschaft im hessischen Sannerz mit unseren beiden Töchtern Anni und Sabina. Hier leben sechzehn Menschen - drei Familien und mehrere Singles - aber an den meisten Tagen kommen darüber hinaus noch interessierte, suchende oder neugierige Besucher aus Deutschland und Europa zu uns. Das ist eines der besten Dinge am Leben hier: Wir leben in einer christlichen Gemeinschaft zusammen und sind gleichzeitig Teil des Dorfes, mit einer offenen Tür für die Nachbarn und alle anderen, die mitmachen wollen. Ich arbeite ehrenamtlich in der örtlichen Dorfschule und kümmere mich auch um unsere Kinder, das Haus, die Besucher und tue alles, was sonst noch zu tun ist. Wir mögen beide die Natur und draußen zu sein, und genießen es natürlich, in der bergigen Region nahe der Hohen Rhön zu wandern.