Rondout-Bruderhofhaus • Kingston, NY

Kontaktinformationen

Rondout
88 West Chester St. and 100 West Chester St.
Kingston, NY 12401
USA
Tel: 845-331-6281
Email:  rondout@bruderhof.com

Gegründet: 2004

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Besuchsanfrage

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Über uns:
Rondout ist eine der ersten Hausgemeinschaften, die der Bruderhof gegründet hat, als wir erkunden wollten, wie Leben in christlicher Gemeinschaft in einer Stadt aussehen könnte. Die kleine, geschichtsträchtige Stadt Kingston ist in der Nähe einiger großer Bruderhofgemeinschaften und Rondout hat sich zu einem Brückenkopf für unser soziales Engagement in Kingston entwickelt. Außerdem betreiben wir eine durch den Staat New York lizensierte Kita, wo einige unserer Mitglieder als Erzieherinnen arbeiten. In der Kita sind etwa ein Dutzend Kinder aus Kingston und den umliegenden Orten, dazu kommen noch die Kinder der Mitglieder, die hier leben.

Setting:
Wir haben zwei Häuser auf nebeneinander liegenden Grundstücken auf der Kuppe eines steilen Hügels. Es sind die höchstgelegenen Grundstücke in Kingston. Das Haupthaus wurde ein 1906 im Kolonialstil erbaut mit einer von Säulen umgebenen Veranda vor dem Haus, zwei Veranden an den Seiten und einer kleinen Dachterrasse, von der aus wir einen hervorragenden Blick auf Kingston und die Catskill Mountains haben. Das zweite, kleinere Haus beherbergt die Kita in Erdgeschoss und Keller und Wohnungen im Dachgeschoss. Auf den beiden Grundstücken ist ein winziges Wäldchen, ein Blumen- und Gemüsegarten und Spielflächen für die Kinder der Kita. Am Fuß des Hügels entlang fließt der Rondout Creek, ein Zufluss zum mächtigen Hudson River.

Kontakt mit Nachbarn:
Durch unsere Kita haben wir ganz natürlich viele Kontakte durch die Familien der Kinder. Zusätzlich helfen wir verschiedenen Organisationen mit Zeit, Nahrungsmitteln und fertig zubereiteten Mahlzeiten, darunter People's Place Suppenküche und Laden, Caring Hands Suppenküche und Wärmestube, das städtische Amt für Grünanlagen und Erholung und das Everette Hodge Center, das Nachmittagsbetreuung für Kinder aus sozial schwachen Familien anbietet. Und oft kommen Freunde und Nachbarn zum Essen oder zu anderen Anlässen zu uns.

Interessant:
Als der Bruderhof das Grundstück gekauft hat, hatte das Haupthaus schon viel erlebt: Ursprünglich war es als Wohnhaus gebaut worden, aber dann war es unter anderem ein Waisenhaus für Jungs und eine Frühstückspension.

Einige derzeitige Bewohner beschreiben ihr Leben im Rondout-Bruderhofhaus:
Carolyn Durgin

Carolyn: Hier in Kingston, New York, ist eine kleine Lebensgemeinschaft mit etwa zwanzig Bewohnern, sowohl Familien als auch Singles. Ich bin 21 Jahre alt und lebe seit fast zwei Jahren hier. Unsere Gemeinschaft unterscheidet sich von den größeren Bruderhofgemeinschaften insofern, als unsere Größe uns ermöglicht, flexibler zu sein und mehr auf die Bedürfnisse in der Nachbarschaft einzugehen. Das kann ein Freund sein, der im Krankenhaus liegt und Zuspruch benötigt, oder die Teilnahme an einer Beerdigung bis hin zum Kinderschminken bei einem Fest in der Nachbarschaft. Ich habe gerne Kontakt den mit Leuten von außerhalb unserer Gemeinschaft, der durch die Kindertagespflege zustandekommt, die wir hier im Rondout-Haus betreiben. Letztendlich hoffen wir, zukünftige Generationen von Kingston positiv zu beeinflussen und natürlich gibt es in der Kinderbetreuung nie einen langweiligen Moment!

Johnny Scott

Johnny: Meine Frau Heidi und ich leben in einer kleinen christlichen Gemeinschaft, dem Rondout-Haus. Es liegt an einem wunderschöner Fleckchen auf dem höchsten Hügel der Stadt. Deswegen haben wir eine Plattform auf das Hausdach gebaut, von wo aus wir einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Catskill Mountains haben. In den Sommermonaten treffen wir uns jeden Tag gleich morgens auf dem Dach, um Gottes Schöpfung zu genießen und den neuen Tag gemeinsam zu beginnen. Wir haben auch einen schönen Garten, wo wir in den Sommermonaten größere Nachbarschaftstreffen veranstalten können. Der Hauptgrund, warum wir hier in der Stadt sind, ist, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Das geschieht natürlich zum einen durch unsere Kindertagespflege, aber wir beteiligen uns auch an Freizeitangeboten für Schulkinder und pflegen den Kontakt zu unseren vielen Freunden, von Mitgliedern der Stadtverwaltung bis hin zu den Armen auf der Straße. Wir engagieren uns auch ehrenamtlich bei Projekten in Kingston: Reinigung und Instandhaltung von Wanderwegen, Wiederbepflanzung des Mittelstreifens auf einem Teil der Hauptstraße, Renovierung eines außerschulischen Stadtteilzentrums, Freiwilligenarbeit bei Habitat for Humanity und vieles mehr.